Living Psycho
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Schönen Gruß und auf Wiedersehen!

Die wunderschöne rote Rose auf meinem Glastisch die ich vor drei Tagen bekam ist kurz davor ihren Duft zu verlieren. Die Fliege wird unruhig, das Licht flackert, ich sollte die Birne auswechseln. Das Telephon klingelt, wer ruft wohl noch an?

Ich wollte nahtlos anknüpfen, aber es geht nicht.
Mir fällt nichts mehr ein. Mir will nichts mehr einfallen.
Anderthalb Jahre sind länger als genug. Zumindest behaupte ich das.
Wer weiß meine Lieben, vielleicht komm ich ja irgendwann mal wieder.
Und schreibe ein paar Zeilen. Ein paar Eindrücke.

Schreibe wie ich mich hier im Spiegel betrachte, die Fliege über meine linke Hand krabbelt und das es dadruch verdammt schwer fällt zu tippen, das es hier nach einem ganz bestimmten Parfum riecht, seinem Parfum und wie sehr ich mir wünschte das er hier wäre.

Schreibe vielleicht mal wieder wie sehr ich mich über Kleinigkeiten aufregen kann, schreibe ein kleines Stück meines Ich´s.

Es hat mir großes Vergnügen bereitet von euch allen zu lesen.
Wie gesagt, vielleicht tauch ich ja mal wieder auf, oder lese heimlich still und leise hier und da mal einen Eintrag.

Aber jetzt ist es erst einmal zu Ende.

Das Telephon klingelt nicht mehr. Keiner ist rangegangen. Fliege und Rosenduft sind verschwunden. Das Licht flackert noch einmal auf ehe der Draht durchbrennt.

Macht´s gut, Leute!
27.11.06 18:26


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Stimmzettel für gegen die BWL Probe

Steht da auf dem Zettel den der Herr Lehrer grade mit einem süffisanten Grinsen ansieht.

Darunter elf Unterschriften die bezeugen das sie alle dafür sind.
Daneben ein kleiner markierter Bereich in dem steht:
“Und da wir nun alle einstimmig abgestimmt haben, ist die Sachlage wohl klar.
P.S. Vergessen Sie nicht, wir leben in einer Demokratie!”

Ich hätte erwartet das er es ließt und dann meint: wir leben in einer Demokratie? Ich bin der Lehrer, wir schreiben. Jaja, so hat mir schon mal ein Bekannter die Demokratie erklärt…

Das obige war übrigens meine Idee. Dieser Stimmzettel. Wir alle haben herzlich gelacht, aber die Probe haben wir im Endeffekt dann doch geschrieben, obwohl wir es nicht hätten machen müssen. Er meinte halt das wenn uns diese Note fehlt es schwerer sein könnte eine schlechte wieder auszubügeln.

Ja und dann der Entschluss Freitag erneut Schlittschuhfahren zu gehen. Etwas lustigeres gibt es wohl nicht. Jedenfalls nicht, wenn man so etwas mit um die zehn Leute macht.
15.11.06 15:37


Reisgezweckte referatsführung

(Ich hab lediglich versucht in der Überschrift alles mit unter zu bringen )

Die Welle der Langeweile breitet sich in mir aus und explodiert wie lauter kleine Nadelstiche in meinem Körper. Als ich die Augen - die ich vor lauter Schreck geschlossen hatte - wieder aufmachte viel mir auf das es gar nicht die Welle der Langeweile war, sondern das N. die neben mir auf dem Tisch stand die Schachtel mit den Reiszwecken hat fallen lassen, - genau über mir.

Sie reden, reden, reden und wissen vermutlich selber nicht worüber…
Referate.
Grade dachte ich es käme etwas spannenden, der eine schnappe so schön theatralisch nach Luft, aber er niest nur…
“Schönheit” sag ich und schmiere weiter auf meinem Blatt das Kunstwerk aus expressionistischem rum gekleckse und Gekrakel einer architektonischen Meisterleistung.

Auch heute ist Buchführung wieder genialst. Stehe auf der Leiter und hänge was auf, Lehrer kommt rein, schaut mich von unten an und ich sage “huhu” schlage kurz daraufhin die Hand vorm Mund einen Lehrer so begrüßt zu haben, verliere das Gleichgewicht und befinde mich wenige Sekunden wieder unter Lachen auf dem Boden. Jo und N. geht es genauso. Also mit dem lachen, stehen tun sie noch.

Der Unterricht ist köstlichst und außerdem laufe ich knallrot an. Ich bin grade dabei auf eine geschriebene Frage von J. eine Antwort zu kraxeln als werter Lehrer vor mir steht und mich angrinst. Zehn Sekunden starren wir beide aus Blatt bis ich es unter den Inventurlisten vergrabe, versuche nicht zu lachen und rot anlaufe.

So, das war so ne ganz kurze in fünf Minuten hingebastelte Tagesablaufsdingsel;-)
8.11.06 15:16


Sie setzt Trends - oder auch: wir machen uns gerne zum Affen

Fröhlich und vergnügt - denn der Unterricht ist vorüber - trotten wir aus diesem ansehnlichen Gebäude. “Hey N.! Hast im einen Stiefel die Jeans drin!” Meint Jo und deutet auf N.´s rechten Fuß, jene zuckt nur die Schultern, “das wird ein neuer Trend.” und wie behämmert die liebe Fehleinkauf nun mal ist (so nennt sie sich die liebe Living Psycho nämlich wenn sie über sich selber schreibt, da der Psycho in ihr langsam zum schweigen kommt ;-) krempelt sie ihr eines Hosenbein hoch.
“Tata! Ich bin jetzt cool!” Nun ja, das diese Aussage von mir mit viel Gelächter beachtet wird muss ich wohl nicht sagen…

Aber es hat schon was, diese halbe Perfektion. Beim einem Stiefel die Hose rein, beim anderen die Jeans über den Stiefel. Behämmert und doch ansehnlich. Bescheuert und doch akzeptabel. Trendy und doch affig.

Früher am Tag:
Ich saß da. An meinem PC. Er mir gegenüber an seinem PC. Ich folge nicht dem Unterricht, eben so wie es sich für Schüler gehört. Ich tippe stattdessen bei web.de meinen e-mail nick ein, tippe guter Dinge mein Passwort und zack - meine Maus flackert einmal und ich weiß was passiert ist, dafür braucht man kein Genie sein, das hinterhältige Grinsen im Gesicht meines Lehrers sagt alles und als sich dann meine Maus langsam und selbstständig (wie in einem schlechten Horrorfilm, es fehlte nur noch die musikalische Untermalung) zur Schaltfläche “einloggen” bewegt, weiß ich: meine noch nicht begonnene Karriere ist vorüber. Mein nicht vorhandener guter Ruf ist ruiniert. Grade eben hab ich doch per Mail mit K. über den werten Herrn Buchführungslehrer gelästert…
“Keine Angst, Fehleinkauf, da steckt schon immer etwas dahinter wenn ich was mache.”
“Wie das hat Sinn was sie machen?”



Er fängt an zu lachen. Man glaubt es kaum. Zwischen uns besteht eine Hassliebe. (Und das seit guten drei Jahren. Da traf ich ihn das erste Mal. Ich wusste nur: er war ein Lehrer der gern austeilte aber nicht einstecken kann. Meine Wenigkeit hatte es sich nach guten fünf Minuten mit ihm verdorben.)

Naja und jetzt, jetzt liest er vermutlich grade meinen provisorischen, freiwillig verfassten Aufsatz “Warum ich meinen Lehrer nicht sarkastisch behandeln sollte.”
7.11.06 13:55


Das Wort zum Montag ;-)

Gute drei Monate ohne einen Eintrag. Wer diesen Blog mal hin und wieder verfolgt hat, weiß wohl das jenes mehr als ungewöhnlich ist.

Zu gerne würde ich jetzt nahtlos ansetzen. So tun als wäre ich keinen einzigen Tag weg gewesen. Und ich will es versuchen.

Drei Monate. Ich weiß nicht ob es interessiert was mir passiert ist und was sich so getan hat in Living Psycho´s Welt, aber vielleicht kann ich ja ein paar Worte dazu sagen die man nicht aus lauter Langeweile überliest, versprochen, gewohnte Satire wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. ;-)

Vor ca. vier Monaten geriet ich durch eine Freundin in einen neuen Freundeskreis und seit drei Monaten habe ich das glücklichste Leben was ich jemals hatte. Diese Leute sind gold wert und besonders einer dieser Leute. Einer dem ich all das schenken kann von dem ich dachte das es mich nicht interessiert. Denn wirklich, Liebe hielt ich für unnütz, sinnlos und überflüssig doch jetzt bin ich (Gottseidank) eines besseren belehrt worden.

In drei Monaten habe ich wichtige Entscheidungen für meine Zukunft getroffen, versucht etwas in meiner Familie zu ändern und versucht meine Sichtweisen zu erweitern. Und es ist alles geglückt. Es waren wundervolle drei Monate in denen ich schätzen gelernt habe und zu verstehen bekommen habe wie wichtig Freunde sind.

Und ja, vielleicht ist das hier alles ein wenig kitschig und sind es auch von mir ungewohnte Töne, irgendwann muss es ja mal gesagt werden. ;-) (Denn auch eine Living Psycho darf mal kitschig sein, weißte wie in diesen schrecklichen Liebesfilmen, uahhh... ;-)

Und wie oft habe ich mich an den Schlapptopp gesetzt und versucht zu schreiben und habe es dann immer wieder gelöscht, aber jetzt, ja jetzt glaube ich, da alles so brillant in meinem Leben läuft, ich wieder schreiben kann.

So, das wars auch schon. Könnte ja noch viel reden, wenn der Tag lang wäre, aber der Tag hat leider nur 24 Stunden und da ich eure Zeit doch so ungern verschwende, bin ich jetzt (für heute) still ;-)
6.11.06 13:37


Glück im Unglück

Voller Eleganz vergieße ich mit einem ansehnlichen Schwenker gute 99,9999 % meines Kaffees über die Tastatur meines Laptops. Was war das denn grade für ne Ansage?

“Uploader setzt alle relevanten Anwendungen außer Kraft”

“Werter Laptop, würden Sie es bitte unterlassen mir solch seltsame Meldungen hinzuschmettern?” Mehr kann ich ihm nicht entgegen bringen. Zwischen Wut und Verzweiflung heb ich ihn schräg hoch und lass den Kaffee von den Tasten tropfen, halb hoffend das er mir noch einige Zeit erhalten bleiben wird.

Während ich noch mit einer Hand den Laptop balanciere versucht die andere Hand unbeholfen zum aufmerksamkeitsheischenden Telefon zu greifen. Toll das es gleich daneben steht, hat so auch das Glück gehabt ein wenig Kaffee abzubekommen.
“Verdammt, wer stört?”
Sag ich und kann mir durch meinen vorigen Blick auf die anrufende Nummer diese Ansage ohne weitere Bedenken erlauben.
“Ich hab Dich auch lieb.” Kommt die Antwort aus dem Hörer. “Aber im Grunde wollte ich nur fragen ob Du heute mit nach München willst. Klamotten für A. kaufen.” Kurz überlegend und tatsächlich von dieser Idee angetan schüttle ich den Kopf, das mache ich solange bis mir endlich wieder einfällt das jenes mein Gesprächspartner nicht sehen kann. “Nö Du, lass mal nach, ich bleib heute hier muss nen Laptop vorm ertrinken retten.” “Dann viel Glück!”

Werd ich brauchen…

Schon mal nen Laptop einige Minuten lang nur in einer Hand gehalten? Wird schwer, jaja und meine Verzweiflung wäre fast noch angewachsen als er mir beinahe aus der Hand rutscht und scheppernd auf dem Boden aufknallt. Doch das macht er nicht. Was fürn Glück, ne?
Nein. Ganz und gar nicht.
Dann hätte ich wenigstens - wenn er denn gefallen wäre - endlich nen triftigen Grund gehabt mich zusammen zu raffen und teures Geld für einen neuen auszugeben.
8.8.06 19:01


Kennst Du das auch?

Ich bin heute spazieren gegangen. Als erstes ging ich zur Amperbrücke. Dort gibt es ein nettes kleines Kaffee, aber ich ging nicht hin, das Wetter erschien grade so schön das man nicht reingehen sollte.

Fünf Minuten später saß ich dann durchnässt und frierend im oberen Stockwerk des “Ponte” und wartete auf meinen Kaffee. Jaja, Wetterumschwung wird das glaube ich genannt und es sollte noch an die zehn Mal heute passieren.

Dann war ich so sehr in die Musik versunken, das ich nicht bemerkte, dass der Kaffee - der durch die grobe Handhabung des Kellners etwas über den Rand geschwappt war - sich langsam auf dem Weg zur Tischkante machte und langsam nach unten auf meine weiße Hose tröpfelte.

Ein wenig erschrocken fuhr ich zusammen als von meinem Tischnachbarn das Handy los ging. Der Herr hatte heute wohl ein wenig schlechte Laune und schrie sein Handy an und beschimpfte es, das scheißding solle endlich aufhören zu klingeln. Doch das Handy - wie sie nun mal sind - ignorierte diese empörten Schreie erfolgreich und klingelte fröhlich weiter.

Dann fällt mir wieder ein, das ich heute ja noch was vor hab.

Essen gehen.

Jetzt sitz ich hier und mein Bauch kribbelt und ich bin aufgeregt. Mein Herz versucht Selbstmord zu begehen, indem es jeden zehnten Schlag gegen die Rippen springt. Läuft auf Hochtouren das kleine Herz. Und der Puls... ja der Puls ist auf 180 und das obwohl ich sitze. Jede zehn Sekunden auf die Uhr zu schauen macht es auch nicht besser. Aber ich weiß, wenn es bald an der Tür klingelt, hat mein Herz sich bis dahin erfolgreich aufgespießt und wenn nicht, dann wird das klingeln an der Tür der Auslößer sein das es stehen bleiben wird.

So hab ich mich noch nie gefühlt.

Na so was.
4.8.06 17:56


Ganz kurz, ganz schnell: Theater

Die erste Aufführung war, um es hart auszudrücken, ein ordentlicher Schlamassel. Wir hatten bis zur Pause sehr, sehr gute Souffleusen, die nach der Pause handelten ganz nach dem Motto: “ach wie lustig schau mal, der hat seinen Text vergessen! Lustig! Mal sehn wie er da wieder raus kommt!” Ja und so kam es dann auch das nach der Pause alles drunter und drüber ging.

Die zweite Vorstellung war dann jedoch, ohne uns übertrieben loben zu wollen, im Gegensatz zur ersten perfekt. Alles lief gut. Es wurde nichts vergessen, alle Szenen wurden gespielt, alle Sätze gesagt und alle Bühnebilder rechtzeitig aufgestellt. Das war eine sehr, sehr große Erleichterung für uns alle.

Es war schön auf der Bühne zu stehn, alles zu geben und dafür am Ende beklatscht und gelobt zu werden. Der Direktor selbst schüttelte uns die Hand. Da ich die Hauptrolle hatte, färbte natürlich viel auf mich ab und sogar hörte ich so was wie: “N. und M. die waren am besten, die haben das Stück erst zu etwas gemacht.” Da war ich doch stolz. Auf mich und auf N. die wirklich ebenfalls sehr gut war. Mit ihr, kann ich persönlich auch am besten spielen, wirkt einfach echter als bei den anderen.

Das einzige was die Vorstellung trübte war die Tatsache das in der Pause viele Leute gingen. Die Hitze war wirklich kaum auszuhalten und ich kann es ihnen nicht verdenken, doch ich persönlich wäre nie im Leben gegangen. So ein Benehmen würde für mich unter Beleidigung fallen. Und zwar den Schauspielern gegenüber, nach dem Motto: “endlich Pause! Endlich kann man von hier verschwinden ohne aufzufallen!” Nein, nett war so ein Verhalten ganz und gar nicht.

Dieses kurze und sehr bescheidene Resumé muss jetzt erst einmal reichen. Momentan habe ich weniger, als gar keine Zeit und ich liebe es ^^
29.7.06 12:10


Jetziger Augenblick

Die Möwe die im Flug nach dem Schmetterling schnappt, schaut nur knapp an mir vorbei. Es ist Zeit meinen Desktop mal zu ändern. Diese fliegende Möwe macht mich kribbelig. Oder sind das die Fliegen die da über meine Haut schleichen? Kribbel, krabbel… vier auf einmal. Ja, hier sind noch keine stechenden Mücken Weibchen, hier gibt es nur aggressive Aufkirchner Fliegenmännchen.

Während mein Blick zur Uhrzeit wandert - wieder knapp am Blick der Möwe vorbei - fällt mir ein das morgen die Premiere von unserem Theaterstück ist und ich weiß plötzlich auch wieder warum ich diese Nacht sehr schlecht schlafen werde.

Eine Schweißperle läuft mir langsam an der Schläfe herunter. Es ist verdammt warm hier drin und ich kann nichts dagegen ändern. Noch einmal kommt mir grade der Gedanke das ich schlafen sollte, früh, damit ich morgen wach und munter bin und zu Höchstleistungen auf der Bühne auflaufen kann, aber der Gedanke verschwindet wieder so rasch wie er kam.

Ein leises Grummeln aus der Magengegend verrät mir das dieser seltsame Orangensaft meinem Bauch nicht gut tut. Der Orangensaft den ich noch vor guten fünf Minuten getrunken habe.

Vier Fliegen, fliegen an mir vorbei und würdigen mich keines einzigen Blickes. Um sie nieder zu schlagen bin ich zu schlaff, denn - hab ich schon gesagt das es unangenehmst warm ist?

Außerdem beschleicht mich das Gefühl das dieses Theaterstück ein Reinfall wird. Ich hätte keinen Grund das anzunehmen, aber ich habe dieses Gefühl,- gibt es vielleicht doch einen Grund weswegen ich das im Unterbewusstsein annehme? Ein Reinfall?

“Plopp” macht sie, als sie gegen den Spiegel fliegt. Die Fliege. Sie spiegelt sich. Kann sie das erkennen? Ich denke wohl kaum. Dann fliegt sie vermutlich nur zum Jux immer wieder gegen den Spiegel.

Und grade als mir wieder in den Kopf kommt, das es warm ist, mich die Fliegen kribbeln, die Möwe nur knapp an mir vorbei schaut, morgen Theater ist und ich schlecht schlafen werde, ich das dumme Gefühl habe das es ein Reinfall wird und mein Bauch rumort, da merke ich, das ich irgendwie zufrieden bin. So kanns kommen.
24.7.06 22:36


Ein Tag am Mammendorfer See

“Nein, nein, nein, neeeeeiiiiiii….!!!”
Das sind die letzten Worte von jemanden der wider seinen Willen ins kühle nass gestoßen wird. Oder auch in diesem Falle getragen. Und das von fünf Personen. Widerstand zwecklos.

Es war ein wunderschöner Tag am See, den gestern die gesamte Klasse dort verbrachte. Ein paar Leute wunderten sich noch über meine blasse Haut. Die wissenden Worte einer Freundin: “wird nicht braun, kann man nichts machen, bekommt aber schnell Sonnenbrand!” halte ich am Abend in Ehren. Mein gesamter Rücken ist roter als rot und mein Gesicht sieht aus als wäre ich aufm Grill gekommen. Auch werde ich von dem Tag (wie ich später bemerke) einen Sonnenstich davon tragen.

Die Worte der Lehrerin: “ich spendiere ein Eis für die beste Klasse der Welt” ermuntert zu Höchstleistungen von uns und innerhalb weniger Minütchen ist auch die werte Lehrerin im kühlen nass.

Und dabei stand es mit der “Klassengemeinschaft” zwischendurch schon wirklich übel und man kann sagen das der gestrige Tag wieder ein wenig zusammen geführt hat. Jeder redete mit jedem und das sah man in vergangener Zeit nicht sehr oft.

Nach einem “wer-kann-am-längsten-auf-der-Luftmatratze-stehen-Wettbewerb” war die Stimmung auf Hochtouren. Kindisch? Nein, einfach nur Spaß. Schließlich hatten wir auch das gesamte Wasserwachthaus für unsere Zwecke bekommen. Wie zum Beispiel für das Weißwurst Frühstück (das ich freudig ausfielen lies und mich an Pizza vergriff).

Alles in einem ein schöner Tag der auch dabei grandios geholfen hat den herrschenden Stress zu vergessen.
20.7.06 13:41


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